Praxis für präventive Zahnmedizin
Dr. Arnd Petermann
Wenn der Zahnhalteapparat krank wird...
... passiert das über lange Zeit zunächst völlig unbemerkt.
Parodontose oder fachlich richtig chronische Parodontitis entwickelt sich ganz im Verborgenen in der Tiefe der Zahnfleischsaumes durch Einwirkung einer krankmachenden Bakterienflora. Wenn sich dann die Zahnfleischtasche weiter vetieft, bekommen die Keime immer bessere “Arbeitsbedingungen”.
Sie selbst merken dies erst, wenn es zu spät ist, das heißt, wenn das Zahnfleich immer häufiger blutet, gerötet ist, sich Schmerzen einstellen oder schlimmsten- falls wenn Zähne anfangen zu wackeln.
Selbstverständlich ist auch hier die beste Behandlung die, die gar nicht erst stattfinden muss. Eine regelmäßig durchgeführte Prophylaxe ist in diesem Fall der sinnvollste Schutz. Um herauszufinden welche Behandlung für Sie die optimale ist, gibt es einen einfachen, schnell durchzuführenden Test, den sogar die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre bezahlen, den
PSI-Code (Parodontaler Screening Index)
Hierbei werden durch vorsichtiges Abtasten der Zahnfleischtaschen ungefähre Erkenntnisse über die Blutungsneigung, die Tiefe der Taschen und die Anheftung von schädlichen Ablagerungen, sowie evetuell störender Füllungs- und Kronenränder gewonnen.
Aus dem Code-Wert von null bis vier erhalten Sie Hinweise über den Schwere- grad der Parodontitis und daraus folgende weitere Therapieschritte.
Systematische Parodontitisbehhandlung
Sollte sich bei Ihnen der Verdacht auf chronische Parodontitis erhärten, erstellen wir für Sie ein individuell zugeschnittenes, systematisches Behandlungs- konzept, das in der Regel aus diesen Komponenten besteht:
- Verbesserung der Mundhygiene
- Professionelle Zahnreinigung
- Weiterführende Diagnostik
- Medikamentöse Vorbehandlung
- Minimalinvasive Reinigung der Zahnfleischtaschen und Wurzelglättung
- Regelmäßige Überprüfung des Behandlungserfolges
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